27.6.21

Tuxeck (2.226 m) SO-Grat (II) & Treffauer (2.306 m)

Eigentlich ist heute eine erste, moderate Kennenlernen-Klettertour im Kaiser mit Guru geplant. Allerdings stellen wir bei der Ankunft am Jägerwirt fest, dass sein Helm die Anreise nicht mitgemacht hat. Einen Einstieg in die sonntags höchstwahrscheinlich gut besuchte Route ohne Helm kommt nicht in Frage. Auch schaffen wir es nicht, am Parkplatz einen Ersatzhelm zu organisieren. Unverrichteter Dinge wieder abzufahren, ist auch keine Option.

So erinnere ich mich an meine schöne Wanderung im Jahr 2018, die ich als Ausweichtour vorschlage. Anders als ursprünglich geplant, ist uns so trotzdem ein schöner und stressfreier Tag im Wilden Kaiser vergönnt.

19.6.21

Schüsselkarspitze Westgratturm (2.480 m) "Siemens/Wolf" (6 SL, V-)

Nach dem perfekten Tag am Berchtesgadener Hochthron steht mir heute der Kopf nach einem weiteren Klassiker in den unteren Schwierigkeitsgraden. Trotz relativ hoher Temperaturen bietet sich dank Bewölkung die "Siemens/Wolf" in der Südwand des Westgratturms der Schüsselkarspitze an. Mit Sebastian ist schnell ein fähiger Mitstreiter gefunden und so starten wir aufgrund der sommerlichen Wetterinstabilität sehr früh im Leutascher Gaistal, dem Ausgangspunkt für unsere heutige Unternehmung.

14.6.21

Berchtesgadener Hochthron (1.972 m) "Alte Südwand" (10 SL, IV-)

Heute geht es kurzentschlossen mit Moritz zum landschaftlich reizvollen Untersberg, um die Alte Südwand am Berchtesgadener Hochthron zu begehen. Die Kombination der Ausrichtung und relativ geringen Höhe machen die Route zu einer guten Wahl bei den derzeitigen Verhältnissen, so unsere Hoffnung.

An der mächtigen Wand angekommen, fällt es zunächst schwer eine Führe in den unteren Schwierigkeitsgraden durch diese zu visualisieren. Genau dies schafften Barth und Niedermayer bereits 1907 mit ihrer klassische Route. Im traditionellen Sinn werden dabei die Schwachstellen der Wand ausgenutzt, um den einfachsten Weg nach oben zu finden. Dass dafür ein paar Quergänge nötig sind, liegt in der Natur der Sache und trübt das Erlebnis für uns nicht. Vielmehr verbringen wir heute einen  wunderbaren Tag in dieser Führe, an dem alles bestens läuft.

2.6.21

Giro d'Elba: Elbaumrundung mit dem Rennrad

Nach Aufhebung der Quarantänepflicht bei der Einreise nach Italien entscheiden wir uns spontan für einen Tapetenwechsel in den Pfingstferien. Wieder einmal zieht es uns auf die mittlerweile vertraute Insel Elba. Zum ersten Mal nehme ich auch mein Rennrad mit. Am italienischen Nationalfeiertag (02.06.) ist ein bedeckter, angenehm kühler Tag (~21°) vorhergesagt - abgesehen von stark böigem Wind perfekte Bedingungen für eine Elbaumrundung. 

26.5.21

Laufen auf Elba

Stille, Bewegung, tausend Grüntöne, rote Erde, Himmel und Meer ...

29.12.20

Heimgarten (1.791 m) und Herzogstand (1.731 m) von Schlehdorf

Nach den geruhsamen Feiertagen steht mir an diesem angekündigten Traumtagerl der Kopf nach einer aussichtsreichen Wanderung in geringer Höhe, um nicht all zu sehr im mittlerweile reichlich vorhandenen Schnee wühlen zu müssen. Auf gehts also mal wieder nach Schlehdorf um dem Königsgrat zwischen Heimgarten und Herzogstand einen Besuch abzustatten.

18.11.20

Überschreitung von Kreuzspitze (2.185 m), Kreuzspitzl (2.089 m) und Geierköpfe (Ö 2.060 m, M 2.161 m, W 2.143 m) (II/T4)

Nach der wunderschönen Wanderung am Sonntag war die Lust auf eine letzte Herbsttour groß. Aufgrund der Schneefälle in höheren Lagen an den Vortagen einige ich mich mit Joseph unkompliziert auf ein uns beiden (teilweise) unbekanntes entspanntes Ziel in den Ammergauern: die Überschreitung der Geierköpfe. Davor möchten wir noch Kreuzspitze und -spitzl mitnehmen, wodurch sich die Unternehmung zu einer herrlichen herbsttagesfüllenden Wanderung auswächst.

15.11.20

Westliches (2.291 m) und Östliches (2.297 m) Geislhorn (III/T5-)

An einem der potentiell letzten schönen Tage sollte es unbedingt noch mal in die Loferer Steinberge gehen, die zu dieser Jahreszeit aufgrund der wunderbaren Aussichten besonders für genußvolle Unternehmungen geeignet sind. Ich hatte mir nach Recherche aufgrund der tollen Landschaft und des geringen technischen Anspruchs vorab den Nuaracher Höhenweg, den ich bis dato als Marketingvehikel der Region abgetan hatte, ausgesucht und mit Nico auch schnell einen Partner für die Wanderung gefunden, der allerdings schon leise Zweifel an der Durchführbarkeit der Wanderung wegen ihrer Länge und der Schneelage äußerte. Am Samstag gesellt sich dann noch Moritz dazu, der ebenfalls weniger begeistert von meinem Vorschlag ist. Wir einigen uns schnell auf das Westliche Geislhorn als Ausweichsziel, was mir auch recht ist, da es hier im Gegensatz zum Höhenweg auch was zu krxln gibt. Im Nachhinein bin ich sehr froh über unsere Tourenwahl, da man es an diesem Tag kaum besser hätte erwischen können ...

25.10.20

Gechillte Herbstwanderung ins Obere Großkar (~2.150 m)


Heuer hatte ich bereits ein paar schöne Wanderungen auf die Gipfel östlich und westlich der Hochkarspitze in der zentralen nördlichen Karwedelkette unternommen. Der Gipfel der Hochkarspitze blieb mir dabei jedoch verwährt, was heute mit Erik geändert werden sollte ...

4.10.20

Bäralplkopf (2.325 m), Vordere (2.354 m) und Hintere (2.477 m) Schlichtenkarspitze und Vogelkarspitze (2.523 m)

 

Heute steht mir der Sinn nach einer entspannten, stressfreien Herbstwanderung, auf der ich die wunderbare Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten ohne Ablenkung genießen kann. Ein geeignetes Ziel ist mit dem Grat zwischen Bäralplkopf und Vogelkarspitze im geliebten Karwendel schnell gefunden. Bereits 2018 wollte ich diese Tour mit Freddy gehen, allerdings fühlte er sich im starken Föhn, der für heute auch wieder angesagt ist, nicht nach einer Begehung des weglosen Grats. Die erneute Föhnvorhersage, das frühe Aufstehen am Wochenende und die Fahrerei lassen mich kurz am Vorhaben zweifeln, aber zum Glück entscheide ich mich dann doch relativ spontan für den Aufbruch ...