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23.11.25

Blaubergüberschreitung (T4-) bei frühwinterlichen Bedingungen

 

Einmal für gut befunden, immer gut: Die letzte Bergtour des Jahres 2025 ist die wohlbekannte Blaubergüberschreitung bei kalten, frühwinterlichen Bedingungen.

18.5.23

Winterliche Wanderung im Mai: Schäferblasse (1.764 m), Hochblasse (1.989 m) und Krähe (2.010 m)

Trotz des teils ergiebigen Neuschnees der vorangegangenen Tage möchten Severin und ich den Start ins lange Wochenende in den Bergen begehen. Aufgrund der Verhältnisse - erster trockener Tage nach anhaltenden Niederschlägen und niedrige Temperatur mit durchgängiger Bewölkung - einigen wir uns schnell auf eine Wanderung mit überschaubaren Schwierigkeiten in den Ammergauer Alpen: die Überschreitung von Schäfer- und Hochblasse sowie der Krähe. Die Verhältnisse auf der Höhe von 2.000 m sind dabei tief winterlich und und verleihen der heute leider komplett verhangenen Unternehmung eine alpine Note.

18.3.23

Staffel (1.532 m) durch Staffelgraben (T3)


Nach längerer familien- und arbeitsbedingter Bergabstinenz passt heute an einem freien Tag auch mal das Wetter, so dass einer aufgrund einer Erkältung besser kleineren Unternehmung nichts im Weg steht. Gesucht ist eine landschaftlich schöne und stressfreie Runde in niedriger Höhe, um ausgedehnteren Kontakt mit dem auch in den Voralpen oberhalb von 1.500 m noch reichlich vorhandenen Schnee zu vermeiden. Schnell fällt die Wahl auf den aussichtsreichen Gipfel des Staffels zwischen Jachenau und Sylvensteinspeicher, der mit dem Anstieg von Süden durch den Staffelgraben eine einsame und landschafltlich wundervolle Aufstiegsmöglichkeit bietet. So verbringen Severin und ich heute einen wunderschönen Frühlingstag in ruhiger Einsamkeit - mit Ausnahme der Gipfelpause - und herrlichem Ambiente.

29.1.23

Heimgarten (1.791 m) - Herzogstand (1.731 m): Gut besuchter Voralpenklassiker bei traumhaften Winterbedingungen

 

Für Sonntag kündigt sich ein stabiles Traumtagerl an, das mit einer adequaten Tour begangen werden möchte. Schnell fällt die einfallslose Wahl auf den Voralpenklassiker der Gratüberschreitung vom Heimgarten zum Herzogstand. Diese Tour wird trotz des Schneefalls seit dem letzten Bergbesuch gut machbar sein und erfreut sich des Klassikerstatus nunmal nicht zu unrecht: Eine kurze Anfahrt von München und traumhafte Ausblicke in die benachbarten Gebirgsgruppen sind trotz des einhergehenden Andrangs Garanten für einen gelungenen Bergtag mit wundervollen landschaftlichen Eindrücken. Bei einem An- und Abstieg von/nach Norden ist man die meiste Zeit sogar recht ungestört unterwegs und kommt in den Genuß von stapfender Spurarbeit, die zu einer Winterwanderung dazugehört.

15.1.23

Archtalgrat

Eigentlich hatte ich mich auf einen länger geplanten Besuch der Pleisenhütte in größerer Gruppe und eine Besteigung der Pleisenspitze an diesem Wochenende gefreut. Der ergiebige Neuschnee unter der Woche und der damit einhergehende Anstieg der Lawinengefahr lassen mir den Plan wenig sinnvoll erscheinen, weshalb ich den Hüttenbesuch absage und kurzfristig eine Ersatztour in geringerer Höhe plane. Mit Severin ist schnell ein Mitstreiter gefunden, der trotz bescheidener Wetteraussicht, Lust auf eine konditionsfördernde Eingehtour hat. Als Ziel wählen wir den Archtalgrat über Eschenlohe aus, der trotz Neuschnee gut begehbar sein sollte.

1.1.23

Frühlingshafte Blaubergüberschreitung am Neujahrstag 2023

Zunächst wünsche ich allen Lesern meines Blogs ein gesundes und erlebnisreiches Jahr 2023!

Nachdem ich mir im August 2022 im Familienurlaub meinen Meniskus gerissen hatte und im September operiert werden musste (Naht mit Teilresektion), war mein Bergjahr 2022 verfrüht beendet. Umso mehr freue ich mich nach der Zwangspause auf die Rückkehr in die Berge und eine erste (Test-) Tour nach der OP, die nach Monaten des Aufbautrainings einen ersten Aufschluss über den Zustand der Muskulatur und der geschwundenen Kondition liefert. Dafür suche ich mir eine wunderschöne, einsame Tour aus, die ich vor genau einem Jahr schon gegangen war und die aufgrund der frühlingshaften Verhältnisse am Neujahrstag 2023 gut machbar sein sollte: die Überschreitung der Blauberge in den Voralpen bei Wildbad Kreuth.

17.3.22

Winterliche Wanderung von Heldenkreuz bis Herzogstand

Nachdem meine letzte Wanderung mit Nutzung der Werdenfelsbahn ein voller Erfolg war, möchte ich heute einen weiteren Vorzug der Anreise mit den Öffentlichen - Start- und Zielpunkt können unterschiedlich sein - auskosten. Schon länger habe ich die Idee einer Wanderung von Eschenlohe nach Kochel im Kopf, die ich heute mit Joseph in die Tat umsetze.

10.3.22

Archtalgrat zum Archtalkopf (1.927 m) und Hohe Kisten (1.922 m)

Den Archtalgrat habe ich bereits zwei Mal im Winter begangen, allerdings bin ich aufgrund anstrengender Spurarbeit im tiefen Schnee bisher nicht bis zum Archtalkopf gekommen. Diesen Winter verspricht einerseits die recht geringe Schneehöhe, andererseits die (gefühlt) höhere Anzahl von Winterwanderern, die sich durch überraschende Spuren in Gelände äußert, in dem ich bei mehreren Begehungen über die Jahre noch nie Spuren vorgefunden hatte, eine annehmbare Chance, es bis zum Hochplateau des Estergebirges zu schaffen und über die Hohe Kisten mit verschiedenen Abstiegsoptionen eine schöne Runde zurück nach Eschenlohe absolvieren zu können.

7.1.22

Bayerischer Schinder (1.796 m) via Lapberg (1.432 m), Lapbergschneid (1.433 m) und Laubbergel (1.569 m)

Nach der wunderschönen Wanderung zu Jahresbeginn ist die Lust auf weitere Unternehmungen in den Bergen zurück, insbesondere da es in den letzten Tagen endlich ergiebigere Schneefälle gab, die auch die niedrigeren Gipfel der Voralpen in ein wunderschönes, weißes Gewand hüllen. So trifft es sich sehr passend, dass Joseph sich zur ersten gemeinsamen Tour im neuen Jahr meldet. Sein Vorschlag ist eine Wanderung über den Lapbergkamm zum Bayerischen Schinder. Bei einem Blick in die Karte stellen wir fest, dass man das Wildschutzgebiet in der Südflanke der Lapbergschneid bei einer Begehung des Kamms an dessen Nordrand nicht tangiert, so dass der einsamen und landschaftlich reizvollen Unternehmung nichts im Wege steht.

2.1.22

Winterüberschreitung des Blaubergkamms

Zunächst möchte ich allen Lesern meines Blogs ein gutes und gesundes neues Jahr 2022 wünschen - auf viele inspierende Touren und allzeit wohlbehaltene Heimkehr!

Die Überschreitung des Blaubergkamms im Winter steht schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Jedoch lag meist soviel Schnee, dass das "Post-holing" am Sattel zwischen Schildenstein und Wichtelplatte derart viel Zeit fraß, dass an eine komplette Begehung des Kamms in einer vernünftigen Zeit nicht zu denken war. 

Da der Winter 2021/22 den Bergen bisher nicht allzuviel Schnee bescherte, möchte ich heute einen neuen Versuch starten, obwohl momentan die Motivation für Bergunternehmungen - ehrlich gesagt - nicht sehr hoch ist. So bereite ich am Vorabend nichts vor, sondern mache den Aufbruch von der Stimmung am Morgen abhängig. 

Dass die wunderschöne Überschreitung, die in der klaren Luft im Winter mit herrlichen Fernblicken nochmal deutlich lohnender ist, heute trotz späten Aufbruchs stressfrei gelingt, liegt vor allem an den (beinah) frühlingshaften Verhältnissen im kalendarischen Winter. So bin ich nach der absolvierten Wanderung sehr froh, aufgebrochen zu sein und einen hervorragenden Tag in den Bergen erlebt haben zu dürfen, der am Ende des noch jungen Jahres mit Sicherheit zu den schönsten selbigens gehören wird. 

29.12.20

Heimgarten (1.791 m) und Herzogstand (1.731 m) von Schlehdorf

Nach den geruhsamen Feiertagen steht mir an diesem angekündigten Traumtagerl der Kopf nach einer aussichtsreichen Wanderung in geringer Höhe, um nicht all zu sehr im mittlerweile reichlich vorhandenen Schnee wühlen zu müssen. Auf gehts also mal wieder nach Schlehdorf um dem Königsgrat zwischen Heimgarten und Herzogstand einen Besuch abzustatten.