15.09.19

Hüttenspitze (1.858 m), Kl. Wechselspitze (2.100 m), Hohe Fürleg (2.571 m), Walderkampspitze (2.565 m) und Tratenspitzl (2.510 m)


Nach unserem Ausflug zur Hütten- und Kleinen Wechselspitze im Juni möchte ich heute die weitere Runde über das Fallbachkar auf die Hohe Fürleg und die folgende Gratwanderung über Walderkampspitze und Tratenspitzl bis zum Hundskopf komplettieren. 

03.08.19

Gaiseck (2.212 m), Gaishorn (2.247 m) und Kugelhorn (2.126 m)


Nach längerer Bergabstinenz gibt es heute eine Rückkehr mit besonderem Anlass: der Coach lädt zu seinem 40. ins idyllische Tannheim. Neben anderen rekreationalen Aktivitäten wird am Samstag eine ordentliche Schleife um den wunderschönen Vilsalpsee inklusive Abstecher auf einige der umliegenden Gipfel gedreht.

07.07.19

Hochkanzel (2.575 m), Brantlspitze (2.626 m), Überschallspitze (2.601 m) und Gamskarlspitze (2.513 m)


Dank der hochsommerlichen Temperaturen der letzten Wochen sind nun Touren in höhere Lagen möglich, wobei die weißen Überreste des Winters in manchen Fällen auch hilfreich sein können. Dies ist bei der Besteigung der Hochkanzel im tiefsten Karwendel der Fall: die Rinne aus der Schneepfanne zum Ansatz des kurzen Westgrats ist eigentlich nur schneegefüllt zu empfehlen, da man sich hier sonst arges Schotter- und Bruchgewühle aufhalst. Das Zeitfenster für diese Route ist somit nur für wenige Wochen im Jahr geöffnet - genau diese Zeit ist jetzt gekommen und das nutzen wir heute aus.

Um nicht durch die Rinne wieder abzusteigen, verlängern wir die Tour über den Kamm südlich des Roßlochs mit Brantl-, Überschall- und Gamskarlspitze, was einen Abstieg zum Halleranger und eine schöne Runde ermöglicht. 

27.06.19

Guffert (2.195 m) Westgrat


Die ganze Woche sitze ich bei bestem Bergwetter und hochsommerlichen Temperaturen im Büro. Heute halte ich es dann nicht mehr aus und beschließe dem wunderschönen Guffert nach Feierabend einen Besuch abzustatten. Leicht und vor allem schnell soll es wegen der abendlichen Gewittergefahr hoch und wieder runter gehen, so dass ich von vornherein auf einen Rucksack verzichte. Ab dem Einstieg in den Grat bin ich dann noch leichter unterwegs, da sich mein am Laufgürtel befestigtes Shirt (schwarzes Ortovox Tank Top in Größe m) verabschiedet. Sollte es jemand finden, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen!

19.06.19

Kuchelbachtalumrahmung via Frieder (2.050 m) NO-Grat, Friederspitz (2.049 m), Kreuzspitzl (2.089 m), Kreuzspitze (2.185 m), Kuchelbergkopf (2.026 m) und Kuchelbergspitz (2.020 m)


Schon lange hatte ich eine Umrahmung des Kuchelbachtals vom Kuchelbergspitz zum Frieder im Kopf - zu ansprechend und logisch ist die Linie bei einem Blick auf die Karte -, jedoch war mir nicht klar, wie ich vom Frieder direkt nach Norden zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz zwischen Graswang und Linderhof, absteigen könnte. Auf einer unserer Touren sprach ich darüber mit Nico, der als Kenner der Ammergauer Alpen darauf prompt eine Antwort wußte: über den Nordostgrat, den er schon lange begehen wollte. Die Route zur Tour stand somit, allerdings entschieden wir uns aufgrund der geringen Informationen zum NO-Grat diesen im Aufstieg zu gehen. 


15.06.19

Hüttenspitze (1.858 m) und Kleine Wechselspitze (2.100 m)


Die Wechselspitzen im Karwendel zählen zu den einsamsten Zielen der Halltaler Felsarena hoch über dem gleichnamigen Ort in Tirol. Wenn andernorts noch teils tiefster Winter herrscht, ermöglicht die südseitige Ausrichtung bereits früh im Jahr eine Begehung. Dies gilt vor allem für die Große Wechselspitze (auch Fallbachkarspitze genannt), deren Südgrat sehr schnell ausapert. Der Zustieg zur Wechselscharte erfolgt in der Regel über die aussichtsreiche Hüttenspitze, die aufgrund der schönen Ausblicke schon für sich alleine ein lohnendes Ziel darstellt. Die Einrittskarte zu den Gipfelbereichen wird anschließend am Einstieg der sogenannten Nagelwand gelöst - einer ca. 40 Meter hohen und mit einem Klettersteig versicherten Wand.
- Tourenspezl Nico

10.06.19

Säuling (2.047 m) Ostgrat und 12 Apostelgrat zum Pilgerschrofen (1.759 m)



Die Kombination von Säuling Ostgrat und 12 Apostelgrat steht schon lange auf meiner Liste, bietet die Wanderung auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol doch tolle Ausblicke auf die Ostallgäuer Seen (inkl. Schloß Neuschwanstein), ins Lechtal, in die Ammergauer und Allgäuer Alpen. Anfang Juni 2019 scheinen die Verhältnisse zu passen und es geht mit Matthias zur Erkundung dieser landschaftlich wunderschönen Unternehmung.

03.06.19

Geierwand "Inntalsinfonie" (6/6+, 9 SL)


Heute ging es zum entspannten MSL-Klettern an die Geierwand nach Haiming - die "Inntalsinfonie" ist unser Ziel. Die Route bietet teils steile Wandkletterei in überaus akzeptablem Fels, auch wenn es teils brüchiger aussieht, als es dann ist, bei sehr guter Absicherung. Die Route ist mittlerweile von der ursprünglichen Bewertung der Erstbegeher 7- (auf den Metallplättchen an der Wand) auf 6/6+ abgewertet worden. Nichtsdestotrotz bin ich insbesondere in der leicht überhängenden Verschneidung (Schlüsselstelle) froh, einen stärkeren Vorsteiger dabei zu haben.


25.05.19

Haller Zunterkopf (1.966 m) via Buchtaler Hütte, Thaurer Zunterkopf (1.916 m) und Hochmahdkopf (1.738 m)


Da die Schneesituation Ende Mai 2019 weiterhin keine Wanderungen in höhere Lagen begünstigt, ist heute abermals eine südseitige Unternehmung gefragt. Um nicht immer an den gleichen Gupfen in unseren Voralpen unterwegs zu sein, zog es mich heute nach Absam im sonnenverwöhnten Inntal. Der Anstieg über die Buchtaler Hütte, zu dem ich kürzlich einen schönen Bericht las, ist sehr einsam, was wohl hauptsächlich der Steilheit und einem benötigten Mindestmaß an Orientierungsvermögen bei der Auffindung des nicht in Karten verzeichneten alten Steigs geschuldet ist. Tatsächlich entpuppt sich der Anstieg - ca. 3 km mit > 1.200 hm - zum Haller Zunterkopf als Konditionseinheit par excellence, die Gratwanderung zum Thaurer Zunterkopf und retour über den Haller Zunterkopf zum Hochmahdkopf ist dann gerne angenommenes Genußprogramm in laufbarem Terrain.


01.05.19

Kaserkopf (1.281 m) und Augenstein (1.584 m)


Nachdem es in den vergangenen Wochen bereits so ausgesehen hatte, als ob der Frühling sich langsam gegen den lang anhaltenden Winter durchsetzen könnte, kehrte dieser die letzten Tage mit Neuschneemengen von bis zu 50 cm selbst in niedrigen Lagen noch einmal zurück. In dieser Übergangszeit sind niedrige Ziele gefragt, die aber trotzdem einen gewissen Anspruch und vor allem etwas Abenteuer und Individualität bieten. Mit Nico bin ich mit einem Experten dieser Art Touren verabredet und freue mich schon darauf, seinen Vorschlag in den Chiemgauer Alpen zu erkunden.