18.11.20

Überschreitung von Kreuzspitze (2.185 m), Kreuzspitzl (2.089 m) und Geierköpfe (Ö 2.060 m, M 2.161 m, W 2.143 m) (II/T4)

Nach der wunderschönen Wanderung am Sonntag war die Lust auf eine letzte Herbsttour groß. Aufgrund der Schneefälle in höheren Lagen an den Vortagen einige ich mich mit Joseph unkompliziert auf ein uns beiden (teilweise) unbekanntes entspanntes Ziel in den Ammergauern: die Überschreitung der Geierköpfe. Davor möchten wir noch Kreuzspitze und -spitzl mitnehmen, wodurch sich die Unternehmung zu einer herrlichen herbsttagesfüllenden Wanderung auswächst.

15.11.20

Westliches (2.291 m) und Östliches (2.297 m) Geislhorn (III/T5-)

An einem der potentiell letzten schönen Tage sollte es unbedingt noch mal in die Loferer Steinberge gehen, die zu dieser Jahreszeit aufgrund der wunderbaren Aussichten besonders für genußvolle Unternehmungen geeignet sind. Ich hatte mir nach Recherche aufgrund der tollen Landschaft und des geringen technischen Anspruchs vorab den Nuaracher Höhenweg, den ich bis dato als Marketingvehikel der Region abgetan hatte, ausgesucht und mit Nico auch schnell einen Partner für die Wanderung gefunden, der allerdings schon leise Zweifel an der Durchführbarkeit der Wanderung wegen ihrer Länge und der Schneelage äußerte. Am Samstag gesellt sich dann noch Moritz dazu, der ebenfalls weniger begeistert von meinem Vorschlag ist. Wir einigen uns schnell auf das Westliche Geislhorn als Ausweichsziel, was mir auch recht ist, da es hier im Gegensatz zum Höhenweg auch was zu krxln gibt. Im Nachhinein bin ich sehr froh über unsere Tourenwal, da man es an diesem Tag kaum besser hätte erwischen können ...

25.10.20

Gechillte Herbstwanderung ins Obere Großkar (~2.150 m)


Heuer hatte ich bereits ein paar schöne Wanderungen auf die Gipfel östlich und westlich der Hochkarspitze in der zentralen nördlichen Karwedelkette unternommen. Der Gipfel der Hochkarspitze blieb mir dabei jedoch verwährt, was heute mit Erik geändert werden sollte ...

04.10.20

Bäralplkopf (2.325 m), Vordere (2.354 m) und Hintere (2.477 m) Schlichtenkarspitze und Vogelkarspitze (2.523 m)

 

Heute steht mir der Sinn nach einer entspannten, stressfreien Herbstwanderung, auf der ich die wunderbare Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten ohne Ablenkung genießen kann. Ein geeignetes Ziel ist mit dem Grat zwischen Bäralplkopf und Vogelkarspitze im geliebten Karwendel schnell gefunden. Bereits 2018 wollte ich diese Tour mit Freddy gehen, allerdings fühlte er sich im starken Föhn, der für heute auch wieder angesagt ist, nicht nach einer Begehung des weglosen Grats. Die erneute Föhnvorhersage, das frühe Aufstehen am Wochenende und die Fahrerei lassen mich kurz am Vorhaben zweifeln, aber zum Glück entscheide ich mich dann doch relativ spontan für den Aufbruch ...

19.09.20

Hoher Göll (2.522 m) Ostwand (III)

 

Am womöglich zunächst einmal letzten Schönwetterwochenende mit ausreichend Tageslicht entscheide ich mich für eine schon länger angepeilte Unternehmung, von der ich mir einen hohen Genußkrxlanteil verspreche: die Ostwand des Hohen Göll. Meine Erwartungen erfüllt die knapp 1.000 m hohe Wand dabei voll und ganz. Auch der einsame Zustieg von Gasteig über den Wilden Freithof ist wunderschön. Lediglich der ungeplante Abstieg über den Hauptgipfel - entgegen meiner Planung, die den Kuchler Kamm vorsieht - und den Schustersteig, inklusive deftigem Verhauer, trüben den Eindruck der ansonsten grandiosen Bergfahrt kurzzeitig.

15.09.20

Laberköpfl "Reindlkante" (4 SL, IV)

Heute geht es nach der Arbeit mit Matthias raus nach Oberammergau, um am Laberköpfl die schöne Reindlkante unter die Sohlen zu nehmen. Diese bieten neben einem kurzen Zu- und Abstieg ein paar Seillängen schöne und ausgesetzte Kletterei in wilder Landschaft und ist somit bestens für ein kurzes Zeitfenster geeignet.

06.08.20

Spritzkar- (2.606 m) und Eiskarlspitze (2.613 m) via Eiskarln

 

Über dem Großen Ahornboden ragt majestätisch das graue Felsgestirn von Spritzkar- und Eiskarspitze abweisend gen Himmel und ist der Blickfang für die Besucher der Eng. Nordseitig zwischen den beiden Gipfeln eingelagert finden sich die Eiskarln - ein schwierig zu erreichendes Hochkar, das die letzten kümmerlichen Gletscherreste des Karwendels beherbergt und mit steilen, mehreren hundert Meter mächtigen Wänden Richtung Eng abbricht. 

In dieser einmaligen, beeindruckenden Umgebung wollen Andrea und ich heute eine der exklusivsten Unternehmung des Karwendels angehen - die Ersteigung von Spritzkar- und Eiskarlspitze über die Eiskarln.

01.08.20

Westliche Praxmarerkarspitze (2.642 m) via Südgrat, Östliche Praxmarerkar (2.638 m)- und Kaskarspitze (2.580 m) (III)


Da ich für dieses Ferienwochenende mit einem hohen Andrang in den Bergen rechne, suche ich eine etwas abgelegenere Tour, bei der ich meine Ruhe habe. Ein solches Ziel bieten die Berge der zentralen Gleiersch-Halltalkette im Karwendel, die aus keiner Richtung einfach und schnell zu erreichen sind. In der Tat geht der Plan voll auf und ich begegne lediglich am Gipfel der Kaskarspitze zwei Kameraden ...

19.07.20

Wagendrischelhorn (2.252 m) via Zellerführe (III-)


Die wunderschöne Hochfläche der Reiteralpe bricht in südlicher Ausrichtung mit schroffen Kanten und Wänden in die darunterliegenden Täler ab. Viele klassische, teils äußerst anspruchsvolle Routen erschließen diesseitige Anstiegsmöglichkeiten. Einen dieser klassischen Anstiege möchte ich mir heute anschauen - die Zellerführe, erstbegangen 1909, durch die beeindruckende Südostwand des Wagendrischelhorns.

12.07.20

Reifhornüberschreitung (IV-)

Gipfel des Westlichen Reifhorns

Die Loferer Steinberge begeistern mich bei jedem Besuch mit tollem Fels, landschaftlich wunderschönen Eindrücken, wenig Andrang und bodenständiger Unaufgeregtheit - zwischen Kaiser und Berchtesgadenern scheinen sie beinah ein Schattendasein zu führen. Deshalb nehme ich mir jedes Jahr vor, ihnen öfter einen Besuch abzustatten als in den vergangenen Jahren. Damit es nicht weiterhin nur beim Vorsatz bleibt, ging es heute trotz durwachsener Wettervorhersage zur ersten gemeinsamen Tour mit Hans in die Stoaberg um das Reifhorn zu überschreiten. Über die Tour steht auf der Seite der Schmidt-Zabierow-Hütte "[h]errliche Gratkletterei in zumeist leichtem Gelände und mit schönen Tiefblicken zur Hütte während der ganzen Unternehmung", was wir nach einem wunderbaren Tag voll und ganz bestätigen können.