23.2.17

Sonniges Klettern am Gamspfeiler in Nassereith

Blick aus den sonnigen Platten über Nassereith
Nachdem die frühlingshaften Temperaturen einen Tausch von Hallenplastik gegen Naturfels nahelegten, nutzen wir das traumhafte Wetter zu einem Ausflug zum Gamspfeiler in Nassereith in den dort gelegenen Klettergarten. Der Sektor Tieftal, den wir heute ganz für uns alleine genoßen, bietet plaisir-mäßig eingebohrte Mehrseillängen zwischen UIAA 3 - 7 mit klarem Schwerpunkt im 4. und 5. Grad. Es handelt sich hauptsächlich um Plattenkletterei in nicht immer festen Fels, der häufiger auch mal von Schrofen unterbrochen ist. 

3.1.17

Hochfelln Ostkamm


Der Hochfelln entsendet nach Osten einen beinahe 7 km langen Kamm, der sanft Richtung Ruhpolding hinabstreicht. Der Kamm bietet in seiner Länge wohl eine der längsten Kammwanderungen in den bayerischen Alpen und außerdem dank der im Kamm befindlichen kleineren felsigen Gipfelchen - Haßlberg und Poschinger Wand - einige kurze Krxlmöglichkeiten. Diese ließ ich heute aufgrund der Verhältnisse - Neuschnee und Eis - aus und genoß stattdessen die winterliche Kammwanderung, die bei derzeitigen Verhältnissen problemlos möglich ist. [Update 14.12.2017: Aufgrund des Kommentars von Klaus, möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der beschriebene Steig über die Strohnschneid durch ein Überwinterungsgebiet von Schnee-/ Hasel- und Birkhuhn führt. In den Wander- bzw. Schi- und Schneeschuhtourenkarten vom DAV ist dieses Gebiet als Wald-Wild-Schongebiet ausgewiesen und sollte unbedingt gemieden werden.]

31.12.16

Kindlwand, Heuberg und Wasserwand


Über dem Inntal bei Nußdorf finden sich mehrere in unmittelbarer Nähe zueinander liegende kleine Gipfelchen, die nach Lust und Laune zu verschiedenen Touren kombiniert werden können. Da es heute nicht zu viele Höhenmeter werden sollten, waren wir hier genau richtig. Unsere Runde über Kindlwand, Heuberg und Wasserwand bietet an letzterer sogar kurzen Krxlspaß und zu guter Letzt die Möglichkeit zum gepflegten Einkehrschwung an den Daffnerwaldalmen, die wir in herrlich sonnigem Wetter prompt wahr nahmen.

29.12.16

Krxlrunde am Spitzingsee: Taubenstein Südgrat und Hochmiesing Schmankerlweiße


Über dem Spitzingsee gibt es einige vielversprechende Krxlstellen, die ich mir schon lange genauer anschauen wollte. Leider ist das Gebiet durch die Seilbahnerschließung und vielen Einkehrmöglichkeiten meist sehr gut besucht, was mir eher missfällt. Also war der Plan, es einmal in den Randzeiten zu probieren und so war die Runde kurz vor dem Jahreswechsel endlich fällig. Die Verhältnisse waren trotz kalendarischem Winter ok - hier und da Eis und Schneereste in der "Schmankerlweißen" - und voll war es insbesondere rund um den Rotwandgipfel natürlich nach Ankunft der ersten Gondeln am Vormittag trotzdem.

10.12.16

Krxlschleife am Roßstein: Westgrat, Zwergerlrutschbahn und Roßsteinnadel Westkante


Roß- und Buchstein bieten zahlreiche Kraxlmöglichkeiten in solidem Fels, sind allerdings meist hoffnungslos überlaufen. So war mein Plan heute, einigermaßen früh aufzusteigen und ein Paar der leichteren Anstiege abseits des Normalwegs auszuprobieren. Sollte der Andrang dann größer werden, bietet sich mit der dem Roßstein südlich vorgelagerten Roßsteinnadel ein weiteres Schmankerl an, das die Vielzahl der Wanderer beim Aufstieg vom Brotzeitfelsen unbeachtet rechts liegen lassen. 

26.11.16

Herzogstand Nordgrat

Nordgrat im Profil
Der Herzogstand Nordgrat trennt die beeindruckende Nordostwand über dem Alple von der Nordwand. Der Grat ist schwach ausgeprägt, bzw. sehr verwinkelt mit vielen Rippen und Türmen, und besteht im wesentlichen aus drei Aufschwüngen, nach den meist latschendurchsetztes Gehgelände folgt. In diesem wilden und teils sehr steilen - oder in den Worten von H. Zebhauser (Kletterführer Bayerische Voralpen (1974) "mühsam, komplizierte[n]" - Gelände gibt es unendlich Aufstiegs- und Krxlmöglichkeiten, die ich mir heute genauer anschauen wollte. Leider war es bis auf ca. 1.500 m sehr nebelig, was die Orientierung erschwerte und keine aussagekräftigen Fotos zuließ. Über dem Hochnebel war die Stimmung und Sicht dafür dann phänomenal.
 

30.10.16

Unterer und Oberer Spitzhüttenkopf


Der Untere und Obere Spitzhüttenkopf sind die beiden südlichsten Gipfel im langen Kamm, der von der Großen Seekarspitze nach Süden bis runter ins Hinterautal zieht, in das der Untere Spitzhüttenkopf mit einer schönen Plattenwand abfällt. Das Kernstück einer Begehung des gesamten Grats ist mit Sicherheit der Spitzhüttengrat - wilde und brüchige Schneid zwischen Oberem Spitzhüttenkopf und Seekarspitze und terra incognita selbst in Zeiten der Informationsflut im www. Um Licht ins Dunkel zu bringen, wollten wir uns das Gelände heute vor Ort anschauen.


23.10.16

Zettenkaiser Westgrat



Heute ging es mit Marian in den Wilden Kaiser, um einen der möglicherweise letzten schönen Herbsttage für eine Begehung des Zettenkaiser Westgrats zu nutzen.

16.10.16

Ruederkarspitze und Oberer Rosskopf


Die Gipfel von Ruederkarspitze, Oberem und Unterem Rosskopf liegen aufgereiht auf dem vom Gamsjoch nach Norden ziehenden Kamm. Als nördliche Ausläufer des Gamsjochmassivs trennen sie Riss- von Laliderer Tal - aus beiden kann landschaftlich sehr schön und einsam zum Kamm angestiegen werden. Ich entschied mich an diesem wunderschönen Herbsttag für den Weg von Osten aus dem Risstal hinauf ins Ruederkar.

9.9.16

Krxln auf Elba: Überschreitung des Monte Capanne Massivs


Mit Ausnahme der Küste wird das gesamte westliche Drittel Elbas vom aus Granodiorit bestehenden Massiv des Monte Capanne eingenommen. Der höchste Gipfel der Insel kann landschaftlich sehr reizvoll auf einem Kamm aus östlicher Richtung vom Picknickparkplatz beim Monte Perone erstiegen werden. Vom Gipfel kann man den Weg in zunächst nordwestlicher, ab dem Monte di Cote dann in nördlicher Richtung auf einem herrlichen Kamm bis zum Monte Giove fortsetzen. Das Auf und Ab über die kleinen Gipfelchen rund um den Monte Capanne hat dabei durchaus alpinen Charakter. Wenn man den an vielen Stellen durch Seilversicherung entschärften Weg (Stellen bis II) verlässt und sich direkt am Grat bewegt, kommt man in jederzeit traumhaft festen Gestein in den Genuss wunderbarer Kraxelei im dritten Grad.