20.7.16

Laliderer Falk und Totenfalk

Turmfalk und Laliderer Falk

Der Laliderer Falk ist mit 2.428 m der höchste Gipfel der Falkengruppe. Er wird üblicherweise aus dem Blausteig- oder Falkenkar begangen, wobei beide Routen einen relativ langen Zustieg von den Parkplätzen im Rißtal erfordern und der Gipfel nicht ohne etwas Kraxelei zu haben ist. Aus diesen Gründen ist der Laliderer Falk ein relativ selten besuchter Gipfel. Jedoch lassen sich die beiden genannten Anstiege zu einer Überschreitung kombinieren, die absolut lohnenswert ist.

28.6.16

Rauhkarlspitze über Südwestflanke


Es geht wieder los! Die Neugier treibt uns ins Karwendel, das sich nun endlich doch weitgehend seines Winterkleides entledigt hat. Und so nehmen wir uns heute die einsame Rauhkarlspitze über deren brüchige SW-Flanke vor. 

21.6.16

Montscheinkarumrahmung auf N-NO- und NW-Grat

Montscheinspitze mit NO-Grat vom NW-Grat 

Auf der Nordseite der Montscheinspitze, des höchsten Gipfels des Vorkarwendels, wird ein malerisches Kar von wild anmutenden, aus Schichtplatten aufgetürmten nach N-NO und NW ziehenden Graten eingerahmt. An den jeweilgen Enden der Grate leiten diese in die sanften, grasigen Gipfel von Mantschen und Kotzen über. Diese beiden Gipfel waren Start- und Endpunkt einer landschaftlich reizvollen Umrahmung des Montscheinkars.

29.5.16

Herzogstand Nordostwand

Herzogstand Nordostwand
"Auf zum Herzogstand? Jawohl! Aber warum? Wenn man seine Ruh haben will, ist man hier doch völlig falsch, nicht wahr?! Schließlich ist der Berg vollkommen überlaufen, ja fast schon dauerhaft bevölkert. Was gibt es da noch Reizvolles zu entdecken? Einiges! Die Herzogstandnordwände haben wahrlich etwas zu bieten. Wer Lust hat, kann immer wieder kommen und sich an beliebiger Stelle zwischen "Am Alple"  (siehe AV-Karte) und dem Rauteckkopf eine Route selbst erarbeiten, vorausgesetzt, sie oder er ist der bisweilen starken Exponiertheit und teilweisen Brüchigkeit gewachsen. Man darf sich aber sogar auf längere festfelsige Abschnitte freuen. Und, wer nach so viel Einsamkeit sich nicht doch noch zum Schluss die Zivilisationsdröhnung am Herzogstandhaus geben will, der beschließt die Runde, indem er beim Gipfelchen 1666 m zwischen Herzogstand und Heimgarten auf einem nicht bezeichneten, aber gut erkennbaren Steiglein Richtung Norden absteigt ..." 
- Tourenspezl Joseph

3.10.15

Kaltwasserkarspitze über die Sägezähne


Der traumhafte Herbst lädt am Tag der deutschen Einheit zu einer ausgedehnten Tour ein und so geht es schon früh morgens Richtung Karwendel, das ich bisher in diesem Jahr sträflich vernachlässigt hatte. Mein Ziel ist die Königin des Gebirges, die Kaltwasserkarspitze, die von Süden über einen langen Grat in beeindruckender Landschaft mit tollen Ausblicken erstiegen werden kann. Krxln darf man an den Sägezähnen kurz vor dem Gipfel auch ein bissl (II).

21.7.15

Steintalhörndl über Steintalschneid


Die Steintalschneid ist ein Kamm, der vom Gipfel des Steintalhörnls in nordwestlicher Richtung in zunächst aufgefalteten Schichtplatten, später auch in grasigem Gehgelände gen Klausbachtal zieht. Die Schneid trennt das graue Steintal im Norden vom grünen Sittersbachtal im Süden und bietet einen garantiert einsamen und landschaftlich überragenden Anstieg auf das Steintalhörndl in der Kernzone des Nationalparks Berchtesgadener Alpen. Hier kraxelt man gedankenversunken in ursprünglicher Landschaft abseits unserer Zivilisation in völliger Ruhe mit tollen Blicken zu Reiteralp, Hochkalter- und Hocheisstock und Watzmann, was diese Ecke zu einem meiner liebsten Ziele macht.

11.5.15

Überschreitung des Hochstaufenstock


Die äußerst lohnende Überschreitung des Hochstaufenstocks von Fuderheuberg bis Scharnkopf bietet sich schon recht früh im Jahr an, da relativ früh schneefrei. Da es sich durchaus lohnt die gesamte Überschreitung zu unternehmen, die landschaftlich absolut ansprechend ist, bedarf die Tour eines passenden Timings, um den Bus 9526 am Ende der Tour an der Himmelsleiter zu erwischen. Dieser bringt den Wandersmann zurück zum Ausgangspunkt nach Bad Reichenhall. Alternativ könnte man an der Himmelsleiter morgens auch ein Radl abstellen.

21.8.14

Hochfelln über den langen Ostkamm


Der Hochfelln entsendet nach Osten einen beinahe 7 km langen Kamm, der sanft Richtung Ruhpolding hinabstreicht. Der Kamm bietet in seiner Länge wohl eine der längsten Kammwanderungen in den bayerischen Voralpen. Die landschaftlich absolut lohnenswerte Wanderung in abgeschiedener Umgebung auf einen hochfrequentierten Seilbahngipfel und tolle Blicke in die recht urigen, wenig besuchten schönen Täler auf der Südseite verleihen der Unternehmung einen hohen Wiederholungsfaktor.

4.7.14

Hochkalterüberschreitung

Hochkalter über dem Blaueisgletscher
Die Überschreitung des Hochkalter ist eine klassische, alpine Bergtour in den Berchtesgadener Alpen. Der Anstieg über Blaueishütte, Schönen Fleck, Rotpalfen und Kleinkalter und der Abstieg durch das Ofental setzen Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und eine gewisse Grundkondition voraus. Sind diese gegeben, so kann sich der Begeher auf einen eindrücklichen Tag am Grat hoch über dem schwindenden Blaueisgletscher und traumhafte Ausblicke in die wunderschönen Berchtesgadener Alpen und weit darüber hinaus freuen.

27.6.14

Ödkarspitzen und Birkkarspitze


Bei einer Überschreitung der drei Ödkarspitzen und anschließender Ersteigung der Birkkarspitze lassen sich vier der fünf höchsten Karwendelgipfel auf einen Streich besuchen. Nimmt man ein Radl bis zum Karwendelhaus zur Hilfe, läßt sich die Tour gut an einem Tag durchführen. Die technischen Schwierigkeiten der Tour sind überschaubar und die Ausblicke von den höchsten Gipfeln des Gebirges entsprechend weitreichend und lohnend.