29.05.25

Regnerische Blaubergüberschreitung (T3)

Nachdem das Wetter größere Pläne für den Vatertag vereitelte, verschlechtert sich die Prognose vor dem freien Tag derart, dass nicht nur Mitstreiter abspringen, sondern eine lohnende Unternehmung schwierig auszumachen ist. Andererseits verändert das regnerische Wetter mit seinen Wolkenspielen und Stimmungen die Perspektive auf altbekannte Umgebung und verschafft neue Eindrücke. So wähle ich die wohlbekannte Blaubergüberschreitung als Ziel für den geschenkten Tag unter der Woche.

Die Blauberge sind Teil des oberbayerischen Mangfallgebirges, genauer der Tegernseer Berge, und befinden sich etwa elf Kilometer südlich des Tegernsees. Der etwa vier Kilometer in West-Ost-Richtung verlaufende Grat der Blauberge bildet die Grenze zwischen Österreich im Süden und Deutschland im Norden. (https://de.wikipedia.org/wiki/Blauberge)

19.05.25

Feierabendrunde Herzogstand (1.731 m) - Schlehdorfer Kreuz (1.640 m) - Rauteckkopf (1.509 m)


 

Heute geht es nach der Arbeit zu einer vertrauten Runde in der ersten Reihe, um die An- und Abfahrt kurz zu halten und die Stunden nach Feierabend bestmöglich zu nutzen. Dank der fortgeschrittenen Tageszeit kommt man - je nach Ausrichtung - auch auf der Nordseite in den Genuß der weit im Westen stehenden Sonne, so dass die Unternehmung uneingeschränkt als Feierabendtour empfohlen werden kann.

14.05.25

Laberköpfl (1.411 m) Reindlkante (IV)

 
 
Vor dem Eintreffen der nächsten Schlechtwetterfront gilt es den heutigen Werktag neben Broterwerb für Ausgleich zu nutzen. So machen Sebastian und ich uns nach der Arbeit auf den Weg nach Oberammergau, um der in guter Erinnerung verbliebenen Reindlkante auf das Laberköpfl einen Besuch abzustatten. 
Als wir am Parkplatz der Laberbergbahn eintreffen, fällt sofort der Rettungshubschrauber auf, der mit Retter am Tau im oberen Bereich der Kante wiederholte Manöver fliegt. Mit beunruhigender Geräuschkulisse des Hubschraubers wechseln wir aus Arbeits- in Freizeitklamotten, machen uns startklar und hoffen, dass die Fliegerei eine Übung o.ä. zur Ursache hat (Nachtrag 16.05.25: Es handelte sich um eine Übung).

01.05.25

Kreuztörlturm (2.173 m) Akademikerkante (IV+) und Törlwand (2.197 m) Alte Südwand (III+)

 

Laut AV-Führer Kaisergebirge (1990) bietet der Östliche Törlturm - seit Aufstellung eines Kreuzes im Jahr 1927 auch Kreuztörlturm - dank seines festen Gesteins zwar kurze, aber ausgesprochen schöne Klettereien. Die Südostkante, auch Akademikerkante, erstbegangen von E. Egger, G. von Kraus und H. Mollier am 27. Oktober 1928, wird gar als schönste Kletterei rund ums Kleine Törl angepriesen. Da es sich allerdings um eine äußerst kurze Route von nur 3 Seillängen handelt, lohnt es sich nach über 1.000 Hm Zustieg, eine weitere Tour wie die Alte Südwand der Törlwand, die laut Führer ebenso mit schöner, sehr luftiger Kletterei an festem Fels aufwartet, anzuhängen. Aufgrund der Lobpreisung des alten Führers, aus dem die Schwierigkeitsgrade beider Routen übernommen wurden, sind die Erwartungen hoch und die Vorfreude groß.