23.4.19

Herzogstand und Heimgarten von Schlehdorf


Nachdem die Frühlingssonne auf der Südseite bereits erfolgreich ihre Arbeit verrichtet hat und es bis ca. 1.800 m größtenteils schneefrei ist, möchte ich heute bei einem ersten Geländelauf die schattseitigen Konditionen in den Voralpen inspizieren. Somit wird die Runde von Schlehdorf über den Pionierweg auf den Herzogstand, über den Paradegrat weiter zum Heimgarten mit Abstieg über dessen einsame Nordflanke für die Eröffnung der Trailsaison auserkoren.

18.4.19

Klettern in Nassereith am "Gamspfeiler"


Das Klettern in den sonnenverwöhnten Mehrseillängen am Gamspfeiler in Nassereith ist mir in guter Erinnerung geblieben. Deshalb geht es heute mit Antje wieder in den bestens eingerichteten Klettergarten, um ein paar stressfreie Mehrseillängen unter die Sohlen zu nehmen.

31.3.19

Unterer Spitzhüttenkopf "Im Verbrennten" (8 SL, bis 7)

 

Auf Wunsch des für diesen Bereich zuständigen Berufsjägers habe ich diesen Post am 27.01.2021 entfernt.

Zur Begründung ein Auszug aus seiner Email:

" [...] bei dieser Route handelt es sich genau um den Einstandsbereich des Rotwildes der drunter liegenden Rotwildfütterung. Da diese Route durch ihre Lage meistens im Frühjahr und Herbst bestiegen wird und dort schon/noch Futterbetrieb herrscht wird das vorhandene Wild dadurch vertrieben. Dies wiederum behindert mich bei meiner Arbeit !! [...]"

10.3.19

Ella Rock (1.041 m)


Ella Rock is an iconic viewpoint outside the mountain village - turned tourist hub - of Ella. Its steep east face, from which the name is derived, sits impressively above the Ella - Wellawaya Road. In stark contrast the north side is of very different character. Rice fields, tea plantations and woody, hilly terrain provide gentle access to the hill plateau which is Ella Rock. On our recent family vacation to beautiful Sri Lanka, I was able to sneak in the widely popular hike up Ella Rock before breakfast, which is the best time of day for this little exercise.


3.1.19

Schneestapfen von Schlehdorf auf den Herzogstand


Nachdem der Winter endgültig Einzug in unsere Breitengrade gehalten hat, ist die Auswahl der Bergziele für mich als Touren- und Schneeschuhverweigerer eingeschränkt. In den schönen Voralpen, die in den wärmeren Jahreszeiten von mir eher vernachlässigt werden, finden sich auch bei winterlichen Bedingungen zahlreiche lohnende und machbare Ziele. Bei der Tourenplanung war ich recht erstaunt und begeistert, dass beim Aufstieg zum Herzogstand von Schlehdorf eine respektable Distanz und über 1.200 hm zu absolvieren sind. Ein weiterer Vorteil des Anstiegs von Norden ist, dass man die erste Hälfte bis zum Erreichen des Reitwegs in stiller Einsamkeit unterwegs ist. Perfekte Bedingungen für eine konditionsfördernde Winterwanderung in frisch verschneiter Landschaft ... 

11.11.18

Raffelspitze (2.324 m)


Die Raffelspitze in der nördlichen Karwendelkette, ersterstiegen von H. Schwaiger und Gefährten im Jahr 1890, ist ein einsames Bergziel, ist sie doch selbst im Alpenvereinsführer als "wenig bedeutender Gipfel östlich [sic!] des Bärnalpls" beschrieben. Nichtsdestotrotz oder genau deshalb ist eine Überschreitung des westlich des Bäralpls, genau auf der Bayerisch-Tiroler Grenze liegenden Gipfels über den Südostgrat mit Abstieg ins Hochkar absolut lohnend. Stellen sich dann Mitte November noch beste, spätsommerliche Wetterbedingungen ein, ist die perfekte Zeit gekommen, dem wenig besuchten Gipfel einen Besuch abzustatten.


4.11.18

Balzer Berg (921 m)



An einem der Familie gewidmeten Wochenende im wunderschönen Westallgäu unternehme ich vor der mittaglichen Kalorienzufuhr schnell einen Spaziergang von Berbruggen (Stiefenhofen) auf den vor der Haustür liegenden, waldigen Hügel, den Balzerberg. Der einfache Spaziergang hat mir aufgrund der tollen Blicke zum Säntis und der Nagelfluhkette gut gefallen. 

14.10.18

Bäralplkopf (2.325 m)


Heute geht es mit Freddy zu einer stressfreien Herbstwanderung ins Karwendel. Wir haben uns den Bäralplkopf über dem Bäralplsattel in der nördlichen Karwendelkette ausgeschaut, von dem man einen tollen Blick auf die Hauptkette im Süden und über die Bayerischen Voralpen bis ins Flachland hat.

6.10.18

Bunter Herbsttag im Jägerkar


Nach meinem Mißgeschick im Jägerkar vor einem knappen Monat möchte ich heute an einem zumindest für Vormittag schön angekündigten Herbsttag meine an der Unglücksstelle verlorene Sonnenbrille und Kette einsammeln bevor sie unter Schnee bis nächstes Jahr begraben liegen ...

9.9.18

Schwarzer Tag an der Jägerkarlspitze



Die Jägerlkarlspitze liegt etwas vergessen zwischen höheren und häufiger besuchten Nachbargipfeln der Praxmarerkarspitzen im Osten und den Jägerkarspitzen im Westen in der Gleiersch-Halltalkette. Nach Süden entsendet sie einen durch eine plattige Schlucht geteilten Grat, der in lohnenswerter Krxlei an den Gipfelaufbau leitet. Hier geht es im (traditionellen) unteren vierten Grad über ein ca. 15 hohes Wandl äußerst ausgesetzt auf den leichten Gipfelgrat hoch. Dieses Wandl entpuppt sich ohne Seil als ein zu riskantes Hindernis, so dass wir kurz unter dem Gipfel umdrehen und die Jägerkarlspitze stattdessen auf dem Normalweg aus dem Jägerkar besteigen. Beim Abstieg unterläuft mir dann an der letzten Stufe im unteren Kar ein folgenschwerer Fehler, durch den ich die Festigkeit des Gerölls im Kar und in der Folge das Klinikum in GAP näher kennenlernen darf.