23.10.16

Zettenkaiser Westgrat



Heute ging es mit Marian in den Wilden Kaiser, um einen der möglicherweise letzten schönen Herbsttage für eine Begehung des Zettenkaiser Westgrats zu nutzen.

Los gings früh am P Seestüberl hinauf Richtung Walleralm, ...

Sonnenaufgang an der Walleralm

Zettenkaiserkopf
 ... dann weiter Richtung Kaindlalm bis zum Hocheck, ...

Zahmer Kaiser
... wo sich der Westgrat des Zettenkaiser erstmals zeigt.


Am Hocheck geht es auf einem Steiglein an einem Weidezaun entlang grade nach oben Richtung Ansatz des Westgrats.


Nach ca. 2 h stehen wir am Beginn des Westgrats und genießen zunächst die Aussicht nach Süden ...


... Südosten, ...

... nach Nordosten übers Inntal ...


... und hinunter zum Hintersteiner See ...


... bevor wir im gemütlichen Gehgelände unseren Weg über die ersten Meter des Westgrats fortsetzen ...


Rückblick über das Gehgelände zu Beginn des Westgrats
... bis wir auf die ersten Kraxelstellen am Grat stoßen. 


Dabei sind für uns heute die klettertechnisch eigentlich leichten Querungen und Abstiege im plattigen Gelände der Nordflanke dank etwas Schnee- und Eisauflage am gewöhnungsbedürftigsten.


In herrlichem Fels erreichen wir nach einigem Auf und Ab am Grat ...
Ausgesetzte Querung vom mittigen Grasflecken zur Scharte rechts unten.
Marian am Grat
... bald den Gipfel des Zettenkaiser, ...


... wo wir uns eine lange Pause gönnen.

Scheffauer Westgrat
Zahmer Kaiser
Rückblick über den Zettenkaiser Westgrat
Nach langer Gipfelpause beschliessen wir, uns den Scheffauer heute zu sparen und steigen über den Normalweg ab zur Kaindlalm.

Markierter Normalweg Zettenkaiser

Schwierigste Stelle Normalweg Zettenkaiser
Querung Richtung Kaindlalm

Inntal
Zettenkaiser Nordflanke
Scheffauer Nordwand
Grübler Lücke zwischen Scheffauer und Zettenkaiser
Hackenköpfe
Rückblick von der Kaindlalm zu Zettenkaiser, Scheffauer und westl. Hackenkopf
Kaindlalm
Alles in allem sehr aussichtsreiche Gratkletterei in tollem Fels mit überschaubaren Schwierigkeiten (eine Stelle III, A0). Einige Stellen der Route verlaufen auf der Nordseite des Grats, wo Nässe, Schnee oder Eis sich länger halten als direkt am Grat - am besten auf entsprechende Wetterverhältnisse an den Vortagen achten.

Gehzeit (ohne Pause): 6,5 h
Strecke: 13 km mit 1.471 hm




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