21.08.14

Hochfelln über den langen Ostkamm


Der Hochfelln entsendet nach Osten einen beinahe 7 km langen Kamm, der sanft Richtung Ruhpolding hinabstreicht. Der Kamm bietet in seiner Länge wohl eine der längsten Kammwanderungen in den bayerischen Voralpen. Die landschaftlich absolut lohnenswerte Wanderung in abgeschiedener Umgebung auf einen hochfrequentierten Seilbahngipfel und tolle Blicke in die recht urigen, wenig besuchten schönen Täler auf der Südseite verleihen der Unternehmung einen hohen Wiederholungsfaktor.
Los gehts am P gegenüber dem Freizeitpark in Brand durch die Siedlung Haßlberg zum Klettergarten im Marmorbruch. 30 m nach der Schranke verläßt man den Wanderweg auf einen deutlichen Steig am Fuß des langen Ostkamms des Hochfelln. Der Steig gewinnt auf der Kammhöhe schnell Höhe ...

Blick runter nach Brand
... und führt über erste kurze Kraxlstellen ...


... zum Haßlberg. Der Steig umgeht den Haßlberg auf der Nordseite ...


... entlang beeindruckender Wände mit tollem Fels.


Hier sind einige Kletterrouten eingebohrt.


Westlich der felsigen Abbrüche führt der Steig steil zurück auf den Kamm. Bei Nässe im batzigen und rutschigen Geläuf ist dieses kurze Stück gar nicht mal trivial.


Von der Kammhöhe kann man in wenigen Schritten zurück nach Osten ohne weitere Schwierigkeiten den höchsten Punkt des baum- und latschenbestandenen Haßlbergs erreichen.

Blick zum weiteren Kammverlauf Richtung Hochfelln vom Haßlberg
Blick nach Süden
Blick zu den wolkenverdeckten Rauschbergen im Osten
Blick nach Norden
Auf dem Kamm geht es über eine Lichtung auf den grasüberwachsenen Spuren eines alten Wirtschaftswegs weiter ...


... den Forstweg von Maiergschwendt querend hoch zur Poschinger Wand.


Diese wird im Wald südlich umgangen. Danach geht es mit sich öffnenden Blicken ins Flachland ...


... auf den sich nun deutlicher herausbildenden Grat zurück ...


Blick nach Süden
... und auf diesem zum Gipfel der Strohnschneid (1.484 m).

GK Strohnschneid
Weiter auf einem gut ausgeschnittenen Steig durch Latschen im stetigen Auf und Ab am Grat ...


... mit einem ersten Blick zum Hochfelln ...


... über einige letzte Aufschwünge ...


Rückblick
... hoch zum Gipfelkreuz des Hochfelln (1.664 m).


Der Hochgern ist hinter Wolken versteckt.
Der lange Anstiegskamm im Rückblick
Thorauschneid
Vom Gipfel des Hochfelln geht es auf markiertem Steig nach Süden ...


... mit Rückblick zum Anstiegskamm ...


... direkt auf das nächste Ziel, den Weißgrabenkopf zu.


Ab dem Sattel vor dem Weißgrabenkopf geht es auf schwachen Steigspuren in der steilen Nordflanke über Schrofen (Stelle I) ...


... hoch auf den Weißgrabenkopf (1.578 m).

Das bayerische Meer
Thorauschneid vor meinem Anstiegsweg, dem langen Ostkamm des Hochfelln
Blick runter zur Thoraualm
Rückblick zur Aufstiegsflanke zum Weißgrabenkopf
Vom Weißgrabenkopf geht es in uriger Landschaft ...


... teils am Grat, teils nach Süden in die Flanke ausweichend ...



Nesselauer Schneid
... zum Gröhrkopf (1.562 m).


Hochfelln mit Thorauschneid vor Ostkamm
Blick runter nach Brand und Ruhpolding
Im Süden lockt die Haaralmschneid mit der anschließenden Kratzlschneid
Vom Gröhrkopf steige ich auf deutlichen Pfadspuren ab ...


... zur Nesselauer Alm und werfe immer wieder interessierte Blicke zur südlich verlaufenden Kratzlschneid.


Auf Forstwegen geht es dann etwas monoton runter nach Brand ...


... und das letzte Stück flach an der Urschlauer Achen zurück zum P.

Strecke: 15,3 km mit 1.263 hm
Gehzeit: 6 h

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen