04.07.14

Hochkalterüberschreitung

Hochkalter über dem Blaueisgletscher
Die Überschreitung des Hochkalter ist eine klassische, alpine Bergtour in den Berchtesgadener Alpen. Der Anstieg über Blaueishütte, Schönen Fleck, Rotpalfen und Kleinkalter und der Abstieg durch das Ofental setzen Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und eine gewisse Grundkondition voraus. Sind diese gegeben, so kann sich der Begeher auf einen eindrücklichen Tag am Grat hoch über dem schwindenden Blaueisgletscher und traumhafte Ausblicke in die wunderschönen Berchtesgadener Alpen und weit darüber hinaus freuen.

Los gehts am P Holzlagerplatz am östlichen Ende des Hintersee. Auf dem ausgeschilderten breiten Forstweg zunächst hoch zur Schärtenalm ...




... und weiter zur Materialseilbahn der Balueishütte, ab hier auf einem Steig etwas interessanter ...


... mit schönen Ausblicken zur Reiteralp ...






 ... hoch zur Hütte, wo sich erstmals der Blick ins Blaueis öffnet.


Blick zurück zum Hintersee
Ab der Hütte folgt man dem beschilderten Weg Richtung Blaueis, von dem der Steig zum Schönen Fleck bald rechts abzweigt.
Die Scharte Schöner Fleck rechts oben
Über Geröll geht es gut gangbar ...


 ... an die Platten unterhalb der Scharte "Schöner Fleck", ... 


 ... die in genußvoller Krxlei durchstiegen werden (I - II-).

Rückblick über die Platten aus der Scharte
 Am Schönen Fleck bieten sich tolle Ausblicke ...

Untersberg
Wasserwandkopf rechts und Reiteralp
Loferer Steinberge
 ... und auch der weitere Wegverlauf zum Rotpalfen ist gut einsehbar.


Hocheisspitze und Hinterberghorn zentral vor den Leoganger Steinbergen
Über eine gut glattpolierte Krxlstelle (II) geht es kurzweilig hoch zum Rotpalfen ... 
Berchtesgaden und Hoher Göll
... und in weiterer Krxlei (kurze Stellen II) meist direkt am Grat über den Kleinkalter zum Gipfel des Hochkalter.

Hundstod zentral
Watzmann grüßt rüber


Reiteralp
Loferer Steinberge
Hocheisstock und Leoganger Steinberge
Seehorn zentral
Vom Gipfel geht es auf markiertem Steig in schuttigem Gelände ...


... krxlnd runter ...


... ins Ofental.


Im oberen Bereich ist Vorsicht geboten, um im steilen, schuttigen Gelände keine Steine loszutreten. Entsprechend langsam kommt man in diesem anstrengenden Abschnitt vorwärts.

Ofentalschneid vor Steintalschneid vor Hinterberghorn
In der Folge geht es durch das karge Ofental hinaus auf den sich an dessen Ende ausbildenden Steig ...


Rückblick zur Ofentalscharte

... und über diesen runter an den Klausbach zur Lahnwalddiensthütte. Von hier wird auf den Forstwegen talauswärts zurück zum Ausgangspunkt gehatscht.

Gehstrecke: 19,8 km mit 2.180 hm
Gehzeit (mit Pausen): 10 Stunden

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